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Die Wirtsstube - Gemütlich wie eh und je...

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Auf der Anhöhe des "Geisberg", zwischen Wettstetten und Stammham, steht an der alten Römerstraße das weithin beliebte Högnerhäusl, dass nicht nur mit seinem grandiosen Blick über die Donauebene zum Besuch einlädt.

Ursprünglich war das Haus allerdings nicht als gastwirtschaft für die Befölkerung  der Umgebung gedacht, sondern war einem ganz anderen Zweck gewidmet: Der Herrnbräu von Ingolstadt Johann Högner, besaß in diesem Gebiet, das als Neuhauwald bekannt ist, etwa 180 Tagwerk, und als passionierter jäger hatte er umfangreiche Jasgdtreviere imNorden von Ingolstadt hinzu gepachtet. Schon länger beabsichtigte er, in dieser Gegend ein haus z bauen, in dem man übenachten und ein fuhrwerk einstellen könnte. und so wurde im jahr 1882/83 ein Jagdthaus errichtet und noch länger als solches genutzt.Nach dem Tode Högners (1896) wechselte es mehrfach den Besitzer. Von diesen ist besonders Friedrich Schmidtlehner zu erwähnen, der auf dreißig Tagwerk die vom Schwiegervater begonnene Anlage von Ostkulturen im laufe der Zeit zu einer der größten Obstanlagen im Umkreis ausbaute. Schmidtlehner erwarb auch ein gerade frei werdendes Brennereikontingent und 1931 die Konnzession zum Ausschank von Branntwein, sodass die verwertung der Umfangreichen Beerenzuchtgesichert war. Er legte damit den grundstein dafür, dass sichdas einmalige Jagdthaus immer mehr zu einem Ausflugslokal entwickelte.

Viele der langjährigen Stammgäste kamenschon als Kinder mit dem Högnerhäusl in Berührung, wenn dabei der genuss geistiger Getränke natürlich auch noch kein Thema war. Da konnte mann sich natürlich in den Nachkriegsjahren das eine oder andere Zehner´l bei der Obsternte, besonders beim Johannisbeerzupfen verdienen, wie sich Manfred Arbesmeier, Erwin Fräger und Anton Katarzynski erinnern. Und während des Krieges wurden ganze Schulklassen zum Himmbeerzupfen in die Obstgäten geschickt. Die Blätter wurden als Teeeersatz säckeweise an die dafür dankbaren Lazarette geliefert.

Arbesmeier musste auch in die Hudertliterfässer kriechen, um sie zu reinigen, bevor sie zur Keimabtötung geschwefelt wurden. Der Johannisbeerwein, der ihnen reifte und eine Spezialität des Högnerhäusl´s war, hatte einige Opfer unter den Gästen gefordert, die an manchen Tagen zu hunderten versammelt waren. Das süffige Getränk wurde bezüglich seiner Alkoholwirkung von vielen unterschätzt und dass machte sich für sie auf dem heimweg oft in schmerzhafter Weise bemerkbar. Denn das fast ausschließliche Verkehrsmittel war nach der Währungsreform das Fahrrad. Wer dann auf die baschüssigen, geschotterten alten Ingolstädter Straße richtung Wettstetten sein hohes tempo nichtrechzeitig reduzierte, hatte in einer scharfen Linkskurfe keine Chance mehr, zu bremsen und landete unsanft in einer Mauer, im Gelände oder manche auch nach einem Flug durchs Fenster in der Gaststube des Unteren Wirts. Krankenhausaufenhalte waren nach der misslungenen Bremsmanövern nicht selten. Der damalige Lausbub Arbesmeier und seine Spezeln machten natülich ainenSpaß daraus, an der strategisch richtigen Stelle spalier zu stehen und die Radler tüchtig anzufeuern. Ihm taten meist die deolierten Radl mehr leid als ihre unvorsichtigen Fahrer, denn ein solcheswar mit dem Preis von ca. 250 DeutscheMark bei einem Lehrlingslohn von 75 DM kaum erschweinglich.

Die eine oder andere durch zuviel Alkohol ausgelöste Rauferei hat das Högnerhäusl natürlich auch gesehen. Dabei gings oft hoch her. Eine erregte 1952 besonderes Aufsehen: Am Weßen Sonntag beganneine Rauferei, angezettelt vom berüchtigen "Mailinger Kurt" im Högnerhäusl, die erst in Ingolsadt unter Polizeieinsatz beendetet werden konnte. Aber grundsätzlich gings im Högnerhäusl immer friedlich und gemütlich zu. nach den schweren Kriegsjahren war das Bedürfnis nach einfacher Vergnügung besonders groß und an saß inde Freizeit gern auf ein Bier zusammen. Durst und Hunger hatten alle, aber nicht jeder konnte sich die Maß auch leisten. da hatten dann die älteren oft mal zusammengelegt. Nach der Währungsreform gabs ja nichts, mann musste ersteinmal mit vereinten Kräften wieder aufbauen!

Die amerikanischen Soldaten hatten das Högnerhäuslebenfalls entdeckt und waren gern gesehene Gäste. Da konnte es schon mal passieren, dass währens eines manövers 400 Soldaten den Biergarten füllten. Da packtenatürlich jeder Verfügbare mit an, umdiesen ansturm zu bewältigen. Und genau so selbstvertändlich fuhr man ins Dorf, umein paar Musiker zusammen zu trommerln, damit die amerikanischen Gäste ihr Bier auch in der gewünschten Atmosphäre genießen konnten.

Das Högnerhäuslist seit 1977 im besitz der  Prifatbrauerei Noerdbräu,und nach einigen Bauphasen und Renovierungen haben wir es deshalb als unsere Pflicht empfunden dem historischen Gebäude seinen ursprünglichen Charakter wieder zu geben.

In unserer Gaststube mit ca. 65 Sitzplätzen entdecken Sie das ganze Jahr über bayerische Gemütlichkeit mit Gastronomie auf gut bürgerlichem Niveau, die Grill-Kota bietet Platz für 25-30 personen, und die Jagdthütte für bis zu 120 Personen, Wanderer, Feierwütige. Der Biergarten läd im Sommer sogar für bis zu 600 Plätzen ein.

Wir bieten Ihnen neben deftigen atbayerischen Gerichten auch leichte und vegetarische Gerichte. Die qualitativ hochwertigen Zutaten hierzu beziehen wir von heimischen Lieferanten, die Ihre Produkte noch selbst anbauen.


Wir freuen uns für Sie kochen zu dürfen...

 

Mai - September:
Montag bis Samstag ab 11.00 Uhr
Sonn- und Feiertag ab 09.00 Uhr

Oktober - April:
Montag und Dienstag Ruhetag

Specials

 

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Gaststätte und Biergarten
"Högnerhäusl"
Inh. Michael Wittmann
Neuhau - 85139 Wettstetten


Kontakt:

Telefon: 08405 9245130
Telefax: 08405 9245131


Öffnungszeiten:

Mai - September:
Montag - Samstag ab 11.00 Uhr
Sonn- und Feiertag ab 09.00 Uhr

Oktober - April:
Montag und Dienstag Ruhetag